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Arbeitszeiten und geplante Pausen einstellen

Redaktion: Vivo · Veröffentlicht 09.10.2026 · Aktualisiert 09.10.2026

Kurze Antwort

Im Arbeitsmodell siehst du die berechnete Tages-Sollzeit und die Wochensumme. Zwischenzeiten zählen nicht als Arbeit. Die Planung verändert keine Stempelungen und zieht keine tatsächliche Pause automatisch ab.

Inhalt
  1. Arbeitszeiten einstellen und prüfen
  2. Beispiel: 6,5 Stunden Arbeit mit einer halben Stunde Pause
  3. Beispiel: Vormittag und Nachmittag
  4. Flexible Arbeitstage: Wochenstunden bleiben die Grundlage
  5. Nur Ist-Zeiten: zählen, was tatsächlich erfasst wurde
  6. Geplante Pause und automatischer Abzug sind getrennte Einstellungen
  7. Pausenhinweise richtig verstehen
  8. Planung und tatsächliche Arbeitszeit bleiben getrennt

Arbeitszeiten einstellen und prüfen

Öffne Mein Team → Mitarbeiter → Arbeitsmodell. Bei festen Arbeitstagen gibst du Arbeitsbeginn und Arbeitsende ein. Über Geplante Pause hinzufügen ergänzt du Beginn und Ende einer Unterbrechung. Direkt darunter siehst du die Zeitspanne abzüglich der Pause als Sollzeit. Übernimm eine Vorlage zuerst auf die gewünschten Wochentage. Erst Speichern übernimmt die Änderung zum eingestellten Gültigkeitsdatum.

Beispiel: 6,5 Stunden Arbeit mit einer halben Stunde Pause

Trage Arbeitsbeginn 07:30 Uhr, Arbeitsende 14:30 Uhr und eine geplante Pause von 13:30 bis 14:00 Uhr ein. Vivo zählt sechs Stunden plus 30 Minuten, insgesamt 6,5 Sollstunden. Die Unterbrechung von 13:30 bis 14:00 Uhr zählt nicht mit. Bei fünf gleichen Tagen ergeben sich 32,5 Wochenstunden.

Beispiel: Vormittag und Nachmittag

Arbeitsbeginn 07:30 Uhr, Arbeitsende 18:00 Uhr und eine geplante Unterbrechung von 13:00 bis 16:00 Uhr ergeben 7,5 Stunden Arbeit. Die drei Stunden zwischen den Blöcken zählen nicht zur Sollzeit. Unterschiedliche Wochentage werden jeweils nach ihren eigenen Einstellungen berechnet.

Flexible Arbeitstage: Wochenstunden bleiben die Grundlage

Eingabe: 30 Wochenstunden, verteilt auf wechselnde Arbeitstage. In einer normalen vollständigen Woche ohne Abwesenheiten oder Feiertage bleiben 30 Stunden die Sollgrundlage. Tatsächlich erfasst: Montag 6, Dienstag 8, Donnerstag 8 und Freitag 8 Stunden netto. Rechnung: 6 + 8 + 8 + 8 = 30 Iststunden. Es gibt keine fest vorgegebenen Uhrzeiten pro Wochentag. Ob daraus ein Überstundenkonto geführt wird, bestimmt eine separate Betriebsregel.

Nur Ist-Zeiten: zählen, was tatsächlich erfasst wurde

Eingabe: Nur Ist-Zeiten. Buchung: 09:00–14:00 ohne Pause, bei ausgeschaltetem automatischen Abzug. Ergebnis: 5 Iststunden. Ein anderer Tag ohne Buchung erzeugt keine erfundene Sollzeit oder Nachtragspflicht. Offene oder überlappende Buchungen müssen trotzdem geklärt werden.

Geplante Pause und automatischer Abzug sind getrennte Einstellungen

Das Arbeitsmodell 07:30–14:30 mit 30 Minuten geplanter Pause ergibt 6,5 Sollstunden. Eine passende automatische Pausenregel kann eine tatsächliche Buchung 07:30–14:30 ohne gestempelte Pause auf 6,5 Iststunden bringen. Sie verändert das Arbeitsmodell nicht. Bereits gestempelte Pausen werden nicht doppelt abgezogen. Stelle eine automatische Regel nur passend zu den tatsächlich genommenen Pausen ein.

Pausenhinweise richtig verstehen

Nach der Grundregel des § 4 ArbZG sind bei mehr als sechs bis neun Stunden Arbeit mindestens 30 Minuten, bei mehr als neun Stunden mindestens 45 Minuten Ruhepause vorgesehen. Einzelne Pausenabschnitte zählen ab 15 Minuten; länger als sechs Stunden darf nicht ohne Ruhepause gearbeitet werden. Die Eingabe ersetzt keine Prüfung von Sonderregelungen oder der tatsächlich genommenen Pausen.

Planung und tatsächliche Arbeitszeit bleiben getrennt

Mitarbeiter erfassen ihre tatsächlichen Arbeitsabschnitte und Pausen. Eine Lücke im Arbeitsmodell erzeugt keine Pause in einer Buchung. Bei reinen Sollstunden ohne Uhrzeiten wird keine Tagesverteilung vorgegeben.

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