Fachwissen · Zeiterfassung

Zeiterfassung für kleine Unternehmen

Redaktion: Vivo · Veröffentlicht 22.08.2026 · Aktualisiert 22.08.2026

Kurze Antwort

Kleine Unternehmen brauchen keine Personalabteilung, um Arbeitszeiten zu dokumentieren. Sie brauchen eine gemeinsame, personenbezogene Liste von Beginn, Ende und Pause – und eine Person, die am Monatsende fehlende Tage anspricht, bevor der Steuerberater fragt.

1Betrieb anlegen
2Team einladen
3Zeiten erfassen
Der kleinste Start ohne Terminal.
Inhalt
  1. Was im Vier-Personen-Team wirklich passiert
  2. Wer muss was tun?
  3. Minijobs und Teilzeit
  4. Wie viel Aufwand ist realistisch?

Was im Vier-Personen-Team wirklich passiert

Im kleinen Betrieb kennt jeder die Schichten ungefähr. Genau das macht schlechte Dokumentation gefährlich: Man verlässt sich auf das gemeinsame Gedächtnis. Bei Krankheit, Minijob-Wechsel oder einer Lohnanfrage bricht dieses Gedächtnis.

Wer muss was tun?

RolleAufgabeNicht ihre Aufgabe
BeschäftigteEigenen Tag stempeln oder nachtragenLohnart wählen
Inhaber / LeitungFehlende Tage und Korrekturen prüfenJeden Tag für alle eintippen
SteuerberatungStunden für die Abrechnung verwendenZettel nachträglich rekonstruieren

Minijobs und Teilzeit

Die Arbeitsschutzpflicht knüpft nicht an die Steuerklasse. Wer geringfügig beschäftigt ist, leistet trotzdem Arbeitszeit. Für den Lohn zählt zusätzlich die Stundengrenze des Minijobs – das ist ein anderer Zweck als die tägliche Dokumentation.

Wie viel Aufwand ist realistisch?

Zwei Klicks am Tag und zehn Minuten am Monatsende sind das Ziel. Alles, was eine Schulung oder ein zweites Gerät braucht, wird im kleinen Team nach drei Wochen umgangen.

Quellen & Stand

Aktualisiert: August 2026

Dieser Beitrag stützt sich auf öffentlich zugängliche Primärquellen. Er ersetzt keine Rechtsberatung.

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